Verbandsliga 2010 : Viertel und Halbfinale ...



Schützenverein Etzhorn Viertel und Halbfinalkämpfe

Adrenalin - gefällt mir

Die besten 4 der Landesligagruppen A und B trafen sich am 30.1.2011 auf der Anlage des BSV Heede um hier die Viertel und Halbfinalkämpfe der Luftgewehr Liga auszutragen. Das Programm war bekannt.

5 Minuten Vorbereitungszeit – 10 Minuten Probeschießen und dann 50 Minuten um den 4,5mm großen Diabolo 40x so nah wie möglich ins Zentrum der 10m entfernten Scheibe zu platzieren. Als wir ankamen lief gerade der Viertelfinalkampf des SV Ladekop gegen den SV Stuhr. Als Sieger ging die Mannschaft um Christoph Egger hervor. Auf sie würden wir im einem Halbfinale treffen.

Um 11.15 fielen die ersten Wettkampf Schüsse unseres Viertelfinals gegen den SV Sögel. Für unsere Kontrahenten war es ein Wettkampf auf heimischem Boden. Wir alle hatten mit den Tücken des Schießstandes zu kämpfen – das Leben ist ja auch kein Ponyhof. Dank unserer guten Vorbereitungen wussten wir, wie man mit den Verhältnissen umgeht. Trotz zwischenzeitiger Schwierigkeiten konnten Nicole, Jan und ich die 380er Marke durchbrechen und je einen Punkt nach Etzhorn holen und somit war der Einzug ins Halbfinale sicher.

In den weiteren Viertelfinals schied Neuenlandermoor gegen Aurich Oldendorf aus und die Hahner Truppe setzte sich gegen den SV Stoppelmarkt durch.

Am Nachmittag ging es für uns sprichwörtlich um die Wurst. Jeder von uns wusste was auf dem Spiel stand – neben dem Landesligafinale auch die Möglichkeit sich für die Regionalliga Nord zu qualifizieren.

Ich beschreibe es mal am besten anhand meines Wettkampfs. Mit Respekt vor meinem Gegner, Christoph Egger, ging ich ins Match, denn in solchen Wettkämpfen zählt häufig die Erfahrung, von der er definitiv mehr hat als ich. Die ersten Wettkampf Schüsse liefen gut nach zehn Schuss 96 Egger, 98 Meissner. Vorsprung einfach nur halten waren meine Gedanken in diesem Moment dann hast du ihn.

Die Zweite Serie wurde angesagt 97 zu 97. Klappt, und jetzt weiter! Anhand einer Leinwand konnte man jeden Schusswert aller Schützen ablesen – nicht unbedingt ein Vorteil. Schuss 21. Zielphase…. Eine kleine Unaufmerksamkeit Klick – 8,6 wurde auf meinem Monitor angezeigt.

Der Puls schnellt nach oben und der Herzschlag ist mehr als sonst zu spüren. Doch dann wurde bei meinem Gegner auch eine 8 auf der Leinwand angezeigt – Glückskind, gerade noch mal gut gegangen noch einmal durfte ich mir das nicht erlauben.

Die dritte Serie lief nicht so gut viele „gute 9er“, 94 waren es dann. Christoph Egger souveräne 98 Ringe. 289 zu 289. Die letzten zehn Schuss. Jetzt ging’s los, der Puls bleibt gleich schnell und hoch, auch die gute alte Bauchatmung half nicht. Jeder kennt es ja, wenn man die Waffe einfach nicht ruhig bekommt. Schuss 31. 8,9 – der gleiche Fehler wie 10 Schuss zuvor – innerlich schreit man Sche… so ein Geschenk wie gerade eben bekommt man nicht 2x.

Christoph 9. Ich 10.

Gut eine 9 noch und dann Stechen. Das konnte ich ja. 10 – 10, 10 – 10, 10 – 10. 9!!! Da war sie die Chance auf die ich gehoft hatte.

Schuss 38. Wie bei Hollywoodfilmen man hört dank der guten Ohropax seinen eigenen Herzschlag, Wie ein ständiger Bass. Der Herzschlag überträgt sich auf das Gewehr. Man atmet aus um runter zu kommen und ruhiger zu werden doch manchmal ist es einfach wie verhext man wird nicht ruhiger. Das schwarze ist ungefähr mittig im Korn. Der Finger liegt am Abzug an…..click. Der Blick geht zum Display 9,9 rechts tief. Das war’s – Game Over.

Christoph schießt mit 98 aus. 387 zu 386. Ein Punkt an Ladekop. Shake-Hands und ein Gegenseitiges Zeugnis von Respekt an den Kampf des anderen.

Doch der Mannschaftssieg war noch offen. An 5 der Position des vermeintlich schwächsten Schützen wurden die stärksten Nerven verlangt. Wie so häufig ging es „hinten“ um die wichtigen Punkte. Anke und Christina waren nach Christinas 36 Schuss gleich auf. Doch dann eine 8 von Christina und eine souveräne 10,4 von Anke ließen ein NEEEEEIIINNN von den Ladekoper Fans und Betreuern auf kommen, denn die Führungslampe sprang nach Etzhorn über. Christina 10, 10 Anke 9 und dann machte Christina ihren letzten Schuss wieder eine 8.

Anke müsste „nur“ mit 9ern ausschießen und der Punkt wäre in Etzhorn und damit der Finaleinzug. Nach einer 7 sprangen die resignierten und kreidebleichen Gesichter des SV Ladekop auf normal um. 19 ringe ausschießen würden zum Stechen reichen. 9 … Anke lädt zum letzten Schuss. Fingernägel wurden geknabbert, die Finger krallten sich in die Oberschenkel. PENG. 9 Die Spannung löste sich und der Jubel der Ladekoper war groß.

Großen Applaus der Zuschauer gab es aber für alle Aktiven, die einen spannenden Wettkampf geboten haben, der einem Finale würdig gewesen wäre. Jeder der Anwesenden wusste ganz genau wie sich unsere Anke fühlt und da tut so ein Applaus schon gut.

Vorbei ist die Saison aber noch nicht. Am 13. Februar geht’s dann im Alten Land mal nicht nur um Obst sondern für uns um den 3ten Platz und damit um das begehrte Edelmetall.

- Sören Meissner


Hier finden sie die Ergebnisse des Viertel und Halbfinaltages: [PDF]

 

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Die Ergebnisse der Landesmeisterschaft für die Etzhorner Schützen [hier]
25.04.2017
Erlebnisbericht zum Pressegespräch am 18.04.2017 in Etzhorn. [hier]
23.12.2016
25 Gold-, 20 Silber- und 11 Bronzemedaillen gingen bei den Landesmeisterschaften auf das Konto der Etzhorner Schützen! [hier]
16.09.2016
2 Gold- und 1 Bronzemedaille für die Etzhorner Schützen bei der Deutschen Meisterschaft im Sportschießen! [hier]

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