Ein weiteres Kapitel in der Erfolgsgeschichte des Schützenverein Etzhorn wurde heute bei den Deutschen Meisterschaften in München-Hochbrück geschrieben. Besonders unsere Parasportlerinnen und Parasportler sorgten einmal mehr für strahlende Momente – doch es blieb auch ein bitterer Beigeschmack.
In der Para-Klasse SH1 bestätigte sich die Dominanz der Schützen, die wir bereits aus dem Nationalkader kennen. Hinter dieser starken Konkurrenz behauptete sich unser Etzhorner Aushängeschild Tjark Liestmann mit einem herausragenden 2. Platz. Dieser Podiumsplatz ist nicht nur ein Beleg seiner momentanen Topform, sondern auch eine klare Bestätigung dafür, dass seine Nominierung in den Nationalkader absolut gerechtfertigt war.
Für echte Goldstimmung sorgte wieder einmal die Para-Klasse SH2. Silvia Huesmann ließ ihrer Konkurrenz keine Chance und sicherte sich souverän die Goldmedaille. Damit fügte sie ihrer ohnehin beeindruckenden Titelsammlung eine weitere Trophäe hinzu und bewies erneut ihre Ausnahmestellung im deutschen Parasport. Ebenfalls am Start war Alois Brundiers, der sich mit einem soliden 12.Platz in einem starken Teilnehmerfeld behauptete – ein Ergebnis, auf das er stolz sein darf.
Doch wo Licht ist, fällt auch Schatten. Diese Erfahrung musste unser Lokalmatador Tim Focken machen.
Nach einer ersten regulären Waffenkontrolle trat er zum Wettkampf an und zeigte seine gewohnte kämpferische Leistung. Umso unverständlicher, dass er nach einer zweiten Kontrolle im Anschluss an den Wettkampf disqualifiziert wurde – obwohl keine Veränderung an seinem Sportgerät festgestellt werden konnte. Eine Entscheidung, die Fragen aufwirft und schwer nachzuvollziehen ist.
Als erfahrener Sportler und Mitglied des Nationalkaders nahm Tim die Situation jedoch mit großer Professionalität hin und wird schon morgen wieder an der Feuerlinie stehen.
Die Erfolge unserer Athletinnen und Athleten zeigen: Der Schützenverein Etzhorn ist und bleibt eine feste Größe im deutschen Schießsport.
Wir gratulieren allen Starterinnen und Startern herzlich und wünschen für die weiteren Wettbewerbe in München-Hochbrück viel Erfolg – und ein faires Miteinander im Sinne des Sports.